29. März 2025
Zu Beginn des Jahres erhielt ich eine überraschende Einladung von Thomas Füngerlings, Gastgeber des Podcasts weekly52, um Gast in einer Folge zu sein. Es war eine aufregende Herausforderung, die ich gerne annahm. Im Gespräch ging es um meine Fotografie, insbesondere meine Bücher „Seelentiefen“ und „Pure Lust“, sowie meinen kreativen Prozess. Wir sprachen über Schwarz-Weiß-Bilder, Haiku und Selbstporträts – authentisch, humorvoll und tiefgehend.
25. März 2025
Manchmal braucht es nur ein paar Tage, um sich neu zu verorten. Mein verlängertes Wochenende in Dresden war genau das: eine Reise durch Geschichte und Gegenwart, Kunst und Natur. Besonders beeindruckte mich die Ausstellung „Weltraum“ von Wolfgang Tillmans im Albertinum. Seine Fotografien bewegen sich zwischen Nähe und Distanz – ein Spannungsfeld, das auch meine eigene Arbeit prägt. Diese unsichtbare Bewegung bleibt – trotz aller Distanzen – spürbar.
18. Februar 2025
Im Dezember 2024 erhielt ich die erfreuliche Nachricht: Ich wurde als neues Mitglied in die GEDOK Bonn e.V. aufgenommen. Ein bewegender Moment nach einer intensiven Zeit. Direkt im neuen Jahr folgten erste Projekte, darunter meine Präsentation zum Thema ‚wildes Gewächs‘, die mir die Teilnahme an der GEDOK-Ausstellung im April sicherte. Mit Herzblut arbeite ich bereits an weiteren Ausstellungen und freue mich auf all die kreativen Wege, die vor mir liegen.
31. Januar 2025
Geschichten. Eine Pfütze fängt den Himmel ein, Fensterscheiben beruhigen die Hektik der Straßen, ein See spielt mit Wind und Licht. Sie verbinden Innen und Außen, Wirklichkeit und Illusion, und laden zum Innehalten ein. Vielleicht liebe ich sie, weil sie flüchtig sind – ein Hauch von Ewigkeit im Moment. Und oft werde ich selbst Teil des Bildes, geheimnisvoll und verborgen.
21. Januar 2025
Es gibt Orte, die uns mehr geben als nur Eindrücke – sie berühren uns, regen uns an und lassen uns mit neuen Gedanken nach Hause gehen. Museen und Ausstellungen gehören für mich zu diesen Orten. Sie sind wie kleine Inseln im Strom des Alltags, die Raum für Reflexion und Kreativität schaffen. Anfang des Jahres habe ich das Museum Küppersmühle (MKM) in Duisburg besucht, ein Ort, der bekannt ist für seine beeindruckende Architektur und inspirierenden Ausstellungen. In einer Welt, die...
16. Januar 2025
„Pure Lust“ ist mein erstes Buch, das Schwarz-Weiß-Fotografien und Gedichte – Bruchstücke meiner Gedanken und Gefühle – vereint. Schon bei der Veröffentlichung wollte ich, dass es auf Reisen geht und Menschen erreicht. Es hat bereits bedeutende Orte wie das MoMA in New York und das Musée d'Orsay in Paris besucht. Jeder dieser Räume atmet seine eigene Magie. Jede Rückmeldung erfüllt mich mit Freude, mein Werk zu teilen und so Menschen zu inspirieren.
03. Januar 2025
Der Anfängergeist, im Buddhismus „Shoshin“ genannt, lädt uns ein, die Welt mit kindlicher Offenheit und Neugier zu betrachten. Mein farbiges Foto, das zarte, unscharfe Zweige vor einem dunklen Hintergrund zeigt, spiegelt die stille Schönheit des Neubeginns wider – fragil, doch voller Potenzial. Es erinnert uns daran, dass jeder große Weg mit einem unsicheren ersten Schritt beginnt, getragen von der Magie des Ungewissen und den unendlichen Möglichkeiten des Anfangs.
28. Dezember 2024
Ich reflektiere über die Bedeutung von Übergängen im Leben und in der Fotografie. Der Jahreswechsel ist eine Zeit des Wandels, in der wir nicht nur ein neues Jahr beginnen, sondern auch viele kleine und große Übergänge im Inneren und Äußeren erleben. In meinen Fotografien halte ich diese fließenden Veränderungen fest – von Licht und Schatten, Nähe und Entfernung – und zeige, dass Übergänge keine Trennungen sind, sondern Verbindungen schaffen.
25. November 2020
Suche nach Spuren auf der Straße in den Mauern der Stadt in den Blättern der Wälder in den Gesichtern der Menschen in den Überresten der Gesellschaft finde mein Lächeln im Gestein sehe mein Ich im Rost der Zeit begegne mir im Schatten der Bäume aufbrechen aufgebrochen auf der Suche unermüdlich in Bewegung in der Weite der Natur im Toben der Wellen im Stillstand des Augenblicks tief eingegraben in Falten oder flüchtig nur kaum gedacht entstehen verweben Spuren wie Tropfen auf dem...
07. Januar 2019
Einer meiner Lieblingsplätze liegt in Marienstatt, einem Ort im Westerwald, der Ruhe, Frieden und Gelassenheit ausstrahlt. Die Abteikirche, das Tal und die Nister laden zum Verweilen, Innehalten und Fotografieren ein. Für mich ist Fotografieren eine meditative Erfahrung, bei der ich im Moment lebe und der Welt mit Offenheit und Demut begegne. Durch Perspektivwechsel entdecke ich immer wieder neue Anblicke und finde Balance – zwischen Loslassen und Festhalten.